Es sind nur noch wenige Tage bis zum 13. Februar und wir sind entschlossen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden zu blockieren. Momentan ist noch nicht abzusehen, wo die Nazis laufen werden. Die Stadt Dresden und die so genannte Junge Landsmannschaft Ostdeutschland streiten weiterhin vor Gericht um den Aufmarschplatz und die Route. Deswegen ist es wichtig, dass Ihr Euch regelmäßig auf unserer Internetseite, über den WAP-Ticker sowie das Infotelefon über den aktuellen Stand informiert.
Das Verwaltungsgericht Dresden hat die Entscheidung der Stadt, die Naziaktivitäten auf eine Kundgebung zu beschränken, für unzulässig erklärt. Damit zeigt sich einmal mehr, dass es an uns liegt, die Nazidemo zu verhindern. Konstantin Wecker sagt treffend dazu “Demokratie machen wir am besten selber”.
Die Nazis mobilisieren nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden wieder zum Hauptbahnhof. Das Bündnis “Dresden Nazifrei!” ist darauf vorbereitet und empfiehlt daher momentan, die rund um den Hauptbahnhof angemeldeten Kundgebungen anzusteuern.
In der vergangenen Woche wurde der Öffentlichkeit von Seiten des Ordnungsamtes mitgeteilt, dass die Nazis am Bahnhof Neustadt aufmarschieren dürfen. Die politische und historische Instinktlosigkeit des verantwortlichen Ordnungsamtes ist schockierend: Vom Bahnhof Neustadt sind die Deportationen der Dresdner Jüdinnen und Juden gestartet, heute wollen die zuständigen Behörden einen Naziaufmarsch an diesem Ort durch das alternative Viertel Neustadt starten lassen .
Ein weiterer möglicher Anlaufpunkt ist der Bahnhof Mitte. Auf alle drei dieser Szenarien sind wir vorbereitet. Wir werden die Nazis dort blockieren, wo sie sich treffen.
Ab 10.00 Uhr werden wir am jeweiligen Ort ein Programm organisieren und freuen uns anzukündigen, dass wir namenhafte RednerInnen für diese Veranstaltung gewinnen konnten:
- Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jusos
- Katharina Hübner, Antifabündnis No Pasarán!
- Katja Kipping, stellv. Parteivorsitzende Die Linke
- Iris Kloppich, Vorsitzende DGB Sachsen
- Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime
- Astrid Rothe-Beinlich, Vorstand Bündnis 90/Die Grünen
- Albrecht Schröter, Oberbürgermeister Jena (SPD)
Außerdem treten Konstantin Wecker und Jochen Distelmeyer (Blumfeld) auf. Verschiedene RednerInnen und MusikerInnen haben angekündigt sich an den Blockaden zu beteiligen.







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