. Bündnisvorstellung

Bündnisvorstellung

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Das Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“ entstand im Oktober 2009. Damals organisierte das aus Antifa-Gruppen bestehende No Pasaran!-Bündnis eine Aktionskonferenz in Dresden. Ziel war es, noch mehr Initiativen an der Mobilisierung zu Massenblockaden gegen Europas größten Naziaufmarsch zu beteiligen.

Im Februar 2010 gelang es durch die Beteiligung von über 12.000 Menschen aus unterschiedlichen Spektren, den Aufmarsch zu verhindern.

Im Februar 2011 schafften es über 20.000 Menschen, die Demonstrationsstrecke der Nazis zu blockieren. Ein bitterer Beigeschmack blieb. Eine Eskalationsstrategie der Polizei und massive Repression gegen Blockierer_innen und Aktivist_innen im Nachgang der erfolgreichen Blockaden prägten das Verhalten staatlicher Institutionen. Doch das Ziel einer Spaltung wurde nicht erreicht. Im Gegenteil, das Bündnis konnte sich weiter verbreitern und erfuhr eine große Solidaritätswelle.

2012 schließlich wurde das selbst gesteckte Ziel, den einst größten Naziaufmarsch Europas Geschichte werden zu lassen, vorerst erreicht. Am Abend des 13. Februars hatten bereits zig tausend Menschen auf der Aufmarschroute der Nazis deren "Trauermarsch" auf ein paar Meter um den Block verkürzt. Den für den 18. Februar angekündigten Samstags-Großaufmarsch sagten die Nazis in Folge der erneut breiten Mobilisierung zu Blockaden lieber im Vorfeld ganz ab. Stattdessen prägten weit über zehntausend Nazigegner_innen auf einer entschlossenen und lautstarken Demonstration das Bild in der Stadt.

Aktiv an der Vorbereitung beteiligt, sich möglichen Naziaktivitäten auch im Februar 2013 in den Weg zu stellen, sind weiterhin Antifa-Gruppen, Gewerkschaften, Parteien, Jugend-und Studierendenverbände, Initiativen sowie engagierte Einzelpersonen.